Paris: Werbegag endet mit Jagd auf Weiße
Was
als Werbegag einer Internetfirma geplant war, endete am vergangenen
Samstag in Paris in einem Fiasko voller Hass und Gewalt. Die
Internetfirma Rentabiliweb hatte auf ihrer Webseite über Wochen für
einen öffentlichen Geldregen aus einem Doppeldecker-Bus geworben. 5000
Umschläge mit jeweils fünf bis 500 Euro sollten in die Menge geworfen
werden. Doch der Veranstalter hatte nicht mit 7000 Menschen, darunter
vielen “Jugendlichen”, gerechnet.
Das Hamburger Abendblatt berichtet:
Ein werbewirksamer öffentlicher Geldregen ist in Paris nach einem Massenansturm abgesagt worden. Unweit des Eiffelturms, wo die Internetfirma Rentabiliweb als Werbegag 5000 Umschläge mit jeweils fünf bis 500 Euro in die Menge werfen wollte, drängten sich am Sonnabend rund 7000 Menschen. Die Polizei forderte die Veranstalter schließlich auf, die Aktion abzublasen, worauf es zu wütenden Protesten enttäuschter Jugendlicher kam. Dabei gab es mindestens 60 Verletzte. Die Polizei nahm rund 20 Randalierer fest.
Die Firma, welche die Internetseite Mailorama.fr betreibt, hatte über Wochen für den öffentlichen Geldregen aus einem Doppeldecker-Bus geworben. Mit 7000 Menschen hatte dessen Chef Jean-Baptiste Descroix-Vernier aber nicht gerechnet. Die eingeplanten 40 000 Euro will er nun an eine Hilfsorganisation spenden. Nach Angaben eines Polizeisprechers prüft das Innenministerium eine Beschwerde gegen die Veranstalter. Mailorama ist eine Art Kundenbindungsprogramm. Kunden erhalten Geldbeträge zwischen einem und zwei Cent gutgeschrieben, wenn sie von dem Unternehmen verschickte Werbemails lesen.
Liest sich alles nicht so schlimm, eben die übliche Randale. Doch die Bilder sprechen eine andere Sprache:
Sogar Macheten waren im Einsatz (siehe dieses Youtube-Video bei 1:02 min):
Hesperophobia (fear or hatred of the West).
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