“Ehren”mord in Hessen
Im
hessischen Schlüchtern hat ein Afghane seine von ihm getrennt lebende
Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen. Der Mann ist Jurist und galt
als gut integriert. Das Paar hat drei Kinder, die zur Tatzeit in der
Wohnung anwesend waren.
Das Gelnhäuser Tagblatt schreibt:
Ein 40-jähriger Mann ist gestern Morgen in Schlüchtern unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen worden, seine 38-jährige Ehefrau erstochen zu haben.
Um sechs Uhr ist es nach Angaben der Polizei in einem
Mehrfamilienhaus in der Innenstadt (Krämerstraße 11) zu einem Streit
zwischen den afghanischen Eheleuten gekommen, der für die 38-Jährige
tödlich endete. Das Opfer, das nicht mehr in dieser Wohnung lebte,
hatte nach Angaben der Polizei am Tatort genächtigt, um bei ihren
Kindern zu sein. Zur Familie gehören zwei Töchter (8 und 13) sowie ein
Sohn (11). Die Kinder waren nach Angaben des Hanauer Staatsanwaltes
Jörg Bannach während der Tat in der Wohnung. Ob sie die Tat miterleben
mussten, war gestern noch nicht zu klären.
(…)
Die Frau, die in Schlüchtern eine eigene Wohnung hatte, wurde gestern
noch obduziert. Der Tatverdächtige soll heute dem Haftrichter
vorgeführt werden. Den gestrigen Tag verbrachte der Afghane in
Gewahrsam der Kriminalpolizei Gelnhausen. Nach Informationen unserer
Zeitung lief zwischen den Eheleuten bereits das Scheidungsverfahren.
Immer wieder sei es in der Wohnung zu lautstarken Auseinandersetzungen
zwischen dem Paar gekommen. Der Tatverdächtige wird als stark
aufbrausend, aber hochintelligent beschrieben. Er spricht fließend
Deutsch und hat in seinem Heimatland ein Jura-Studium erfolgreich
abgeschlossen.
(…)
Die 38-jährige wollte einen Schlussstrich unter ihre Ehe ziehen. Sie
hatte sich eine eigene Bleibe gesucht, das Scheidungsverfahren lief
bereits. In der einst gemeinsamen Wohnung hatte sie auf Wunsch eines
ihrer Kinder genächtigt. Am Frühstückstisch kam es dann am
Freitagmorgen wohl erneut zum Streit. Nach bisherigen Ermittlungen der
Polizei soll der Tatverdächtige mit einem Küchenmesser seine Frau
attackiert haben. Genauere Informationen zum Hergang wollen
Staatsanwaltschaft und Polizei erst nach der Obduktion des Opfers
bekannt geben.
Aus der Nachbarschaft heißt es, dass es immer wieder Streit zwischen den Eheleuten gegeben habe. In der Krämerstraße in Schlüchtern lebte die Familie seit etwas mehr als drei Jahren, zuvor war sie in Steinau wohnhaft. Dort habe der Mann, der in religiöser und politischer Hinsicht als “fundamentalistisch” charakterisiert wird, regelmäßig Ärger mit anderen Bewohnern im Mietshaus gehabt. “Das war eigentlich ein schlauer Kerl, der in seiner Heimat Jura studiert hatte und fließend Deutsch sprach”, sagt ein Mann, der den Tatverdächtigen aus dessen Steinauer Zeit kennt. Er habe auch stets großen Wert auf eine gute Ausbildung seiner Kinder gelegt. Aus Afghanistan sei er geflüchtet, weil er dort politisch verfolgt worden sei.
Die Nachricht schafft es kaum in die Schlagzeilen. Es war einfach der falsche Täter. Im Namen der “Ehre” Hingemetzelte werden aus pädagogischen Gründen möglichst vor der Öffentlichkeit versteckt. Die könnte sonst irgendwann glauben, dass Islam doch nicht Frieden™ ist und vom wichtigen Kampf gegen Rechts™ abgelenkt werden.
(Spürnasen: Timo K. und Florian G.)
Hesperophobia (fear or hatred of the West).
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